Nachbar Düngung, Abstand von der Grundstücksgrenze Rasen düngen

 


 

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In ländlichen Gegenden ist es zulässig jahreszeitlich bedingt zur Düngung bestimmten Pferde- und Kuhmist auch an der Grenze zum Nachbargrundstück für einige Tage abzulagern, auch wenn davon ein übler und widerwärtiger Gestank ausgeht. Wegen des vorübergehenden und jahrszeitlich bedingten Charakters sah das Amtsgericht Neuss (DWW 1990, 310), hierin nur eine unwesentliche Beeinträchtigung gemäß §§ 1004 Abs. 2, 906 Abs. 1 BGB. Dasselbe ist für die Düngung eines Grundstücks mit Gülle vom OLG Düsseldorf entschieden worden.

 

Ein Umsetzen des Komposthaufens ist nur notwendig, wenn der Rotteprozess nicht ordnungsgemäß verläuft. Ansonsten ist nach etwa einem Jahr der Kompost fertig und kann entnommen werden. Im Kunststoffbehälter verläuft die Rotte aufgrund höherer Temperaturen schneller (6-7 Monate) als bei offener Kompostierung.

Ist der reife Kompost abgesiebt, kann er als Dünger und Bodenverbesserer im Garten, aber auch bei Balkon- und Zimmerpflanzen eingesetzt werden. Eine 1,5 bis 2 cm dicke Schicht wird locker unter die Beet- oder Topferde geharkt. Die Anwendung weiterer Dünger oder gar Torf ist völlig überflüssig.
 

 


 


 
Kompost gibt die Nährstoffe nur sehr langsam ab, so dass es zu keiner Überdüngung kommt. Aus diesem Grund kann er praktisch das ganze Jahr wie folgt angewendet werden.

 

Nach üblichem Nachbarrecht müssen für Komposter Mindestabstände von 0.5 m zur Grundstücksgrenze eingehalten werden. Geringfügige Geruchsbelästigung ist hinzunehmen!  

Zur Düngung von Hecken

Bei Hecken ist eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr in geringen Dosen notwendig, insbesondere in den ersten Jahren der Aufbauphase und nach dem jährlichen Schnitt.

 


 

Nachbar Düngung, Abstand von der Grundstücksgrenze Rasen düngen